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Palmaregi

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1

Samstag, 25. August 2018, 00:12

Fencheltee

Hola, hat jemand schon versucht, von dem hier sehr viel wachsenden Fenchel Tee zu machen?

Ich habe gepflückt, getrocknet. Ergebnis gleich null. Sämtliches Aroma weg.

Gibt eventuell Tricks?

Beste Grüsse
Regina

Gerold

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2

Samstag, 25. August 2018, 00:23

Fencheltee wird aus getrocknetem Samen gemacht. Die Pflanze selber ist ungeeignet. Man kann aber im Frühjahr aus dem frischen Grün Gemüse machen.
.
Das Leben wäre tragisch, wenn es nicht lustig wäre. (Stephen Hawking)

3

Samstag, 25. August 2018, 01:15

Tee habe ich (noch) nicht daraus gemacht.
Zu empfehlen ist aber Fenchelsalz, also Salz mit Fenchel in den Mixer geben.

4

Samstag, 25. August 2018, 09:37

Das ist eine andere Art als der Gartenfenchel, der Geschmack ist rauher. Die Samen werden am Vormittag, nachdem der Tau getrocknet ist, gesammelt, indem man die Dolde abscheidet und im Schatten getrocknet. Abreiben und dann erst Tee machen.

Palmaregi

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5

Sonntag, 26. August 2018, 23:32

Besten Dank! Jetzt bin ich schlauer und werde das ausprobieren... :thumbsup:

6

Donnerstag, 30. August 2018, 11:52

Die Fenchelsamen werden oft von Insekten (so eine Art Wanzen, oft rot-schwarz gestreift) regelrecht "ausgehölt, man erkennt das an den winzigen Löchern, die in den Samen sind. Dann haben sie logischerweise gar keinen Geschmack mehr. ist mir auch schon passiert ;-))
Man muss sie also rechtzeitig pflücken und trocknen, bevor die Viecher sie angebohrt haben. Die sitzen oft in Gruppen auf den Fencheldolden!

Und auch auf den Dill-Samendolden übrigens.

geckoherz

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7

Donnerstag, 30. August 2018, 16:58

als Würzung jeglicher Art, wenn ein süsslicher Fenchel- oder leichter Anisgeschmack passt, die Blütendolden, und zwar nur die kleinen gelben Blüten mit dem üppigen Pollen, benutzen. Sehr guter Degistif: Wodka oder weissen Rum mit diesen Blüten ein paar Tage, nicht zu lang, ziehen lassen. Erstklassiger Kräuterschnapps nach dem Essen :P Oder auch fein zum Würzen von selbstgemachter Wurst.

Palmaregi

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8

Donnerstag, 30. August 2018, 22:41

Prima: Boniato und Geckoherz melden sich auch mal wieder...

Danke für die Tipps.
Und @ Boniato: die rot-schwarzen Käfer sind meines Wissens Feuerwanzen.

Palmaregi

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9

Mittwoch, 5. September 2018, 22:44

Hola, ich habe es heute ausprobiert mit dem Fencheltee und muss sagen, war gut! :thumbsup:
Danke für eure Tipps.

Ich hatte nur ein paar Dolden zur Probe ein paar Tage im Schatten getrocknet und dann einfach so mit heissem Wasser begossen. Paar Minuten warten... ok.

2 Fragen habe ich noch: habt ihr die Dolden gewaschen? Ich habe es nicht gemacht.
Und wie lange kann man die Samen aufbewahren? Wahrscheinlich lange in einer geschlossenen Dose.

Hier in der Nähe ist ein völlig abgelegene Wiese , auf der fast nichts wächst außer seeeeehr viel Fenchel. Da werde ich mich morgen eindecken für die kommenden Wochen.

Gut auch weil es hier nicht viel Fencheltee gibt, bzw. er nicht gut ist. Im Dino gibt es relativ teuren, im Spar (aber für mich nur in Llanos, und auch nicht immer) günstigen, aber wie viel Natur da noch drin ist? ?(

Als Selbstversorgernatur ist mir die eigene Herstellung 1000mal lieber, wie gesagt, aber wie lange mag man größere Mengen aufbewahren können?
Ich weiss auch nicht, wie lange diese Dolden sich an der Pflanze halten, oder abgefressen werden von was auch immer oder schlicht "vom Winde verweht"....

10

Donnerstag, 6. September 2018, 13:48

Kräuter werden möglichst nicht gewaschen wegen Schimmelgefahr, nur die schlechten Teilen und Verunreinigungen aussortieren. Man kann Kräuter und Früchte zur Zeit gut im Auto trocknen. Nur sehr trockenen Ware kann in Gläser aufbewahrt werden, wegen Schimmelgefahr. Papiersäcke und einen trockenen Ort sind besser. Im Allgemeinen werden Kräuter sich 1 Jahr gut halten, obwohl es Ausnahmen gibt.


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