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Donnerstag, 21. Juni 2018, 20:37

Meines Erachtens werden die Kanaren zu viel gepampert, denn die Inseln haben wirtschaftlich mittlerweile enorm aufgeholt. Der spanische Steuerzahler zahlt letztendlich die Subventionen. 50% waren doch mehr als ok. Viele Flüge müssen zwar in der Tat aus der Notwendigkeit heraus angetreten werden (Hospital, Ausbildung/Studium, bestimmte Behördengänge, bestimmte Bezugsquellen), aber das betraf und betrifft fast ausschließlich die peripheren Inseln. Wer auf TF oder GC lebt, dem fehlt/e es in der Regel an nichts von dem, was die anderen Kanaren zu bieten haben. Zudem müssen wir hier maximal nur 7% Mehrwertsteuer bezahlen. Die Kanaren genießen auch diesbezüglich klare Vorteile. Der Mehraufwand für Transport und Zollkrimskrams wird mehr als kompensiert. Denn Transport und Zoll machen bei weitem keine 14% des Warenwerts aus (auf dem spanischen Festland beträgt der normale Mehrwertsteuersatz 21%).

Das ist bei vielen Amazon-Sendungen leicht festzustellen, denn Amazon zieht seit einiger Zeit bei immer mehr Waren die lokale Mehrwertsteuer ab (...und seltsamerweise wird selbst bei Überschreitung der Freigrenze von 150,- keine kanarische Mehrwertsteuer (I.G.I.C.) erhoben; und es bleibt kaum noch ein Paket irgendwo im Zoll hängen). Viele Waren sind - trotz weiter Lieferung auf die Kanaren, nun unterm Strich günstiger, als wenn sie irgend ein Pedro in Mardrid oder irgendeine Erika Mustermann in Berlin bestellen.

Der Subventionst(r)opf müsste m.E. generell in der EU komplett neu geprüft (... und stark reduziert) werden.

3

Donnerstag, 21. Juni 2018, 22:05

Es ist ja nicht nur der Residentenrabatt. Auch die Subventionierung des Stroms durch jeden spanischen Stromkunden gehört dazu. Sie verhindert massiv den Ausbau erneuerbarer Energien und sorgt dafür, dass das schwerölfressende Inselkraftwerk uns noch lange erhalten bleiben wird.

Aber Subventionen sind halt nie gerecht, sondern politisch gewollt.

4

Donnerstag, 21. Juni 2018, 22:22

Oh ja, das mit der Subventionierung des Stroms aus fossilen Brennstoffen (...Öl) hier ist in der Tat ein ökologischer K.O-Schlag. Bei uns kommt zudem das Wasser hinzu, das unter hohem Energieaufwand aus Meerwasser gewonnen wird.

Spanien hat vor diversen Jahren die Einspeisevergütung abgeschafft und - hammerhart - seit 2016 sogar Abgaben für die Einspeisung von Photovoltaikanlagen eingeführt! Dagegen gab es viele Proteste. Den neuesten Stand weiß ich nicht. Wir haben seinerzeit unsere Photovoltaik-Systeme auf reinen Eigenbedarf reduziert. Wie eigentlich alle hier. Die Paneelen stapeln sich seitdem bei vielen in den Garagen.

5

Freitag, 22. Juni 2018, 08:35

Das ist die "Sonnensteuer" (impuesto al sol) in Höhe von etwa 15 € pro Solarpaneel und Jahr. Sie wurde vom Industrieministerium unter José Manuel Soria im April 2016 eingeführt und steht im krassen Widerspruch zu den Klimazielen der EU.

Anlagen mit weniger als 10 kW Leistung und alle Installationen auf den Kanarischen Inseln und den Städten Ceuta und Melilla sind davon allerdings befreit.

Richtig kompliziert wird es, wenn der Netzbetreiber die Einspeisung von Solarstrom in sein Netz nicht nur nicht vergütet, sondern sogar verbietet. Dann bekommt man bei der Auslegung seiner eigenen Photovoltaikanlage ein Dimensionierungsproblem. Escubic kann uns dazu sicher mehr sagen, er kennt sich mit dieser Problematik bestens aus.

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