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Laxwolf

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  • »Laxwolf« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 22

Wohnort: Nähe Koblenz

Beruf: Lehrer/Ingenieur/Ruheständler

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1

Montag, 11. Juni 2018, 12:27

Transfer eines Kaufpreises ohne spanisches Konto

Liebe Leute,

in wenigen Tagen bin ich auf der Insel um eine Wohnung zu erwerben.
Der Kaufpreis befindet sich auf meinem deutschen Konto, ein spanisches habe ich noch nicht. Auch die NIE kann ich erst nach Ankunft in S.C. mit Hilfe von Katha (Maklerin) beantragen.
Die von Katha beauftragte Solbank (Sabadell) schreibt, dass eine Überweisung ohne eröffnetes Konto nicht geht und schlägt vor, das Geld z.B. an den Verkäufer (Caja7) zu schicken.

Kann doch nicht wahr sein!?
Kennt sich jemand aus?

LG

2

Montag, 11. Juni 2018, 13:26

Was ist das Problem? Du musst ja spätestens beim Notar dem Verkäufer das Geld "geben". Eine normale SEPA-Überweisung von deinem deutschen Konto auf das Konto des Vekäufers ist doch das Einfachste (und Billigste). Als wir beim Notar waren, habe ich meiner Bank telefonisch die Freigabe gegeben, die Bank hat die Überweisung durchgeführt und hat den Zahlungsbeleg ins Notarbüro gemailt. Einen Tag später hat der Verkäufer das Geld am Konto und teilt dies dem Notar das mit, damit er den Verkauf finalisiert. So spart man sich die horrenden Gebühren, die spanische Banken für Scheck oder Überweisung verlangt.

Und nebenbei: Leider verlangt auch die Bank des Empfängers Gebühren!!! Die habe ich mich aber geweigert auch noch zu übernehmen, die soll meiner Meinung nach der Verkäufer tragen ...

Trotzdem brauchst du dann rasch ein spanisches Konto denn Steuern und Gebühren werden vom Konto abgebucht. NIE bekommst du ja in der Regel innerhalb eines Vormittags.

3

Dienstag, 12. Juni 2018, 00:38

Transfer eines Kaufpreises

Ich hatte 2002 einen bestaetigten Scheck dabei.

4

Dienstag, 12. Juni 2018, 15:17

So, wie es El Vienés gemacht hat, wird bei den wenigsten Notaren akzeptiert. Meistens werden nach wie vor in Spanien Schecks verlangt; und - angeblich - wegen des Geldwäschegesetzes nur von spanischen Konten. Glaube ich zwar nicht, aber wird leider gerne behauptet.

Ein Notaranderkonto gibt es in Spanien nicht. Das Geld direkt an den Verkäufer zu überweisen halte ich für riskant, es sei denn, es ist ein guter Kumpel o.ä..

Blöderweise sind die Bankgebühren bei den meisten spanischen Banken irrsinnig hoch (die Caixa nimmt z.B. sagenhafte 0,2% für Überweisungen aufs und 0,4% für Überweisungen vom spanischen Konto aus. D.h. dort müsstest Du tatsächlich 0,6% der Kaufsumme nur für Bankgebühren zahlen. Gleiches gilt für Schecks).

Erkundige Dich also unbedingt vorher, welche Bankgebühren insgesamt anfallen. Manche Banken erlassen die Gebühren, wenn dann bei denen eine viel zu teure Versicherung abgeschlossen wird für's neue Zuhause.

-> Lösungsvorschlag: Eröffne ein Bankkonto bei einer günstigen Bank. Z.B. bei der BANKINTER. Die hat eine Filiale auf La Palma; und Überweisungen sind dort gratis.

claudia

5

Dienstag, 12. Juni 2018, 15:28

Hi,

da meine Verkäufer auch Deutsche waren, lief das bei mir auch ganz easy. Beim Notar an die in Deutschland befindliche Bank einen unwiderruflichen Überweisungsauftrag gefaxt und diese Bank hat dann eine Bestätigung der Ausführung in das spanische Notariat zurückgefaxt. Damit war der Kaufpreis entrichtet und der Vertrag wurde unterschrieben.

Gruß Claus

6

Dienstag, 12. Juni 2018, 15:52


-> Lösungsvorschlag: Eröffne ein Bankkonto bei einer günstigen Bank. Z.B. bei der BANKINTER. Die hat eine Filiale auf La Palma; und Überweisungen sind dort gratis.

claudia


Ich habe auch ein Bankinter-Konto eröffnet. Allerdings in Madrid, denn auf La Palma ging das nicht. Die Filiale in Sta Cruz, O'daly, 39 1b-c, ist nur eine "virtuelle Filiale", also ein Briefkasten. Kontos kann man bei Bankinter zum Beispiel auf Teneriffa eröffnen.

Dass Überweisungen gratis sein sollen kann ich nicht bestätigen. Vor zwei Jahren hat eine Überweisung von 20.000 € auf mein eigenes Konto 36,30 € gekostet, eine Überweisung von 17.600 € auf ein fremdes Konto 89,35 €. Die Kontoführung kostet bei Bankinter 45 € pro Jahr bei meinem sehr selten genutzten Konto. Allerdings hatte die Bank einen ganz entscheidenden Vorteil: meine Anwältin konnte in Madrid für mich ein Konto eröffnen, ohne dass ich nach Spanien kommen musste.

7

Dienstag, 12. Juni 2018, 21:02

Das Geld direkt an den Verkäufer zu überweisen halte ich für riskant


Ist die Alternative Bargeld oder Scheck zu übergeben weniger riskant? Ich verstehe nicht welches Risiko du meinst, das nur bei dieser Zahlungsweise auftreten soll. Wie würdest du es machen?

Als Zahlungsweisen kenn ich nur folgende Varianten:
1. Bankscheck mit Scheckgarantie durch die Bank (Scheck kostet im günstigsten Fall z.B. 0,3% bist 0,4% Gebühren, das sind bei 100.000,- € also 300,- bis 400,- €
2. Überweisung zeitgleich zur Unterschrift beim notariellen Kaufvertrag (SEPA-Überweisung in D und A oft gebührenfrei, je nach Bank, bzw. kostet soviel wie eine Inlandsüberweisung)

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »El Vienés« (12. Juni 2018, 21:18)


8

Mittwoch, 13. Juni 2018, 14:54

Auf Fuerteventura gibt es Anwälte, die Anderkonten haben. Praktisch, wenn sie den Immobilienkauf begleiten.
Bei Einzahlungen von Deutschland (oder sonstwo in Europa) ging immer alles reibungslos.
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Pessimismus ist mir zu anstrengend. Ich bin lieber grundlos glücklich.
:party:

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