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Mittwoch, 21. Juni 2017, 20:18

Kennt Ihr Immobilienhändler aus La Palma: LapalmaCompraVenta Inmobiliaria?

Hola!

Kennt jemand von Euch den Immobilienhändler "LapalmaCompraVenta Inmobiliaria".

Eigentlich will ich nichts anderes als beim Notar einen Kaufvertrag beim unterschreiben (das Geld wäre bereit), aber der will seine volle Verkaufprovision im vorhinein, ohne dass man weiß, ob der Vertrag zustande kommt (seitens des Verkäufers). Das kommt mir "spanisch" vor. ;)

Hat jemand Erfahrungen mit diesem Immobilienhändler? Oder hat wer einen Tipp für mich, wie ich diese Immobilie kaufen kann.

Liebe Grüße

Bio-Karl

2

Mittwoch, 21. Juni 2017, 20:47

Hier ist es üblich, Provision erst nach den Kauf zu zahlen. Es gibt eine Zwischenlösung mit Reservierung, aber das scheint hier nicht der Fall zu sein. Ich meine, diese Immobilienfirma hat einen schlechten Ruf, bin mir aber nicht sicher. Auf jeden Fall ist Vorsicht geboten. Es würde sich lohnen, bei jemanden, der ehrlich arbeitet, wie Bernd Blume (Angel Immobilien) nachzufragen. Ich kann ihn sehr empfehlen.

3

Mittwoch, 21. Juni 2017, 22:10

Ich kann mich nur dem Gesagten von @kräutertante anschließen, Provision nach der Unterzeichnung des noratiell.Kaufvertrages und Herr Blume ist ein sehr netter, ehrlicher und kompetenter Makler. Ich würde da auch erst einmal nachfragen.

Liebe Grüße
El Gecko

4

Donnerstag, 22. Juni 2017, 06:26

Hallo Bio-Karl!

Bist Du Dir sicher, dass es sich um eine Provision und nicht um den üblichen Vorvertrag handelt? Ricardo Efrén nimmt eigentlich nur Provision vom Verkäufer - ganz im Gegensatz zu deutschen Maklern, die auch noch 3% +IGIC (mindestens aber 1.800 €) vom Käufer in Rechnung stellen.

Der Vorvertrag beinhaltet eine Anzahlung auf den Kaufpreis, üblich sind 10 %.Er regelt alle vorbereitenden Maßnahmen wie Finanzierung, Grundstücksberichtigungen oder fehlende Eintragungen. Im Vorvertrag werden außerdem die Konditionen des endgültigen Vertrages festgelegt sowie der Termin der notariellen Übertragung.

Ich habe mit Hilfe meiner Anwältin in Madrid bei Lapalmacompraventa gekauft und sehr gute Erfahrungen gemacht. Den Kontakt kann ich gern vermitteln.

Beste Grüße
Nils

5

Donnerstag, 22. Juni 2017, 10:12

Der Vorvertrag beinhaltet eine Anzahlung auf den Kaufpreis, üblich sind 10 %.Er regelt alle vorbereitenden Maßnahmen wie Finanzierung, Grundstücksberichtigungen oder fehlende Eintragungen. Im Vorvertrag werden außerdem die Konditionen des endgültigen Vertrages festgelegt sowie der Termin der notariellen Übertragung.
So ist es.
Es handelt sich nicht um eine Provision sondern um eine "Art Anzahlung" . Der gesamte Kaufpreis wird erst mit der notariellen Übertragung fällig.
Ich habe das gerade bei Freunden "hautnah" erlebt.
Wer die Wahrheit nicht weiß, der ist bloß ein Dummkopf. Aber wer sie weiß und sie eine Lüge nennt, der ist ein Verbrecher.
Bertolt Brecht

6

Donnerstag, 22. Juni 2017, 10:23

Zu erwähnen wäre noch, daß wenn der Käufer auf den Vorvertrag eingeht und die Anzahlung bezahlt, später dann aber, aus welchen Gründen auch immer vom Kauf zurücktreten möchte, die geleistete Anzahlung futsch ist.

Ahoi und Grüße
Die Zeit ist eine hartnäckige Illusion - Albert Einstein

laluna

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7

Donnerstag, 22. Juni 2017, 10:53

Anzahlung

Zu erwähnen wäre noch, daß wenn der Käufer auf den Vorvertrag eingeht und die Anzahlung bezahlt, später dann aber, aus welchen Gründen auch immer vom Kauf zurücktreten möchte, die geleistete Anzahlung futsch ist.

Ahoi und Grüße
Das Gleiche gilt fuer den Verkaeufer

8

Donnerstag, 22. Juni 2017, 12:00

Das ist dann die sogenannte Reservierung und beträgt 10-20% des Kaufpreises, man bekommt das dann nicht mehr zurück wenn Probleme auftauchen. Ist aber nicht unbedingt notwendig, sondern eher nur üblich. Wie man sieht, es gibt viele Sachen zu bedenken, die nicht in Zentraleuropa üblich sind.

9

Donnerstag, 22. Juni 2017, 13:14

Es gibt ja auch einen guten Grund für diese Anzahlung: in Spanien gibt es keine Auflassungsvormerkung wie in Deutschland. Mit der Anzahlung hat man zumindest eine Sicherheit, dass bis zum Vertragsabschluss nicht an jemand anderen verkauft wird. Falls das doch passiert, sind vertraglich meist 20% vom Makler an den Käufer zurück zu zahlen, also die doppelte Vorauszahlung.

Über eines sollte man sich als Käufer im klaren sein: vom Vertrag zurück zu treten bedeutet den Verlust der Anzahlung. Das sollte man sich gut überlegen. Ansonsten spricht nicht viel gegen die Anzahlung. Ich persönlich würde allerdings keinen Immobilienkaufvertrag ohne einen Anwalt, der spanisch spricht und sich mit diesem Rechtsgebiet auskennt, abschließen.

10

Freitag, 23. Juni 2017, 19:47

Also wir hatten auch schon Kontakt mit LaPalmaCompraVenta und ich kann bis hierher nichts Negatives feststellen. Sehr bemüht, ordentliche Auskünfte zu geben und schnell in der Bearbeitung.

11

Samstag, 24. Juni 2017, 17:49

Zu erwähnen wäre noch, daß wenn der Käufer auf den Vorvertrag eingeht und die Anzahlung bezahlt, später dann aber, aus welchen Gründen auch immer vom Kauf zurücktreten möchte, die geleistete Anzahlung futsch ist.

Ahoi und Grüße
Nicht nur die Anzahlung ist futsch sondern auch die Provision für den Makler muss gezahlt werden. Bei dem so gelobten Makler Blume z.B. sind dies bei Abschluss des Optionsvertrages 2/3 der gesamten Provision (siehe seine AGBS). Den Rest nach Beurkundung.

12

Sonntag, 25. Juni 2017, 17:38

@Canario,

Das ist sicher von Makler zu Makler unterschiedlich.
Wenn allerdings seitens des Maklers bereits Vorleistungen erbracht wurden, ist es nur logisch, daß er die Arbeit auch bezahlt haben will. Wer arbeitet schon gerne umsonst.
Die Zeit ist eine hartnäckige Illusion - Albert Einstein

13

Montag, 26. Juni 2017, 07:22

@Canario,

Das ist sicher von Makler zu Makler unterschiedlich.
Wenn allerdings seitens des Maklers bereits Vorleistungen erbracht wurden, ist es nur logisch, daß er die Arbeit auch bezahlt haben will. Wer arbeitet schon gerne umsonst.


Kaeptnboeff, hierzu zwei Anmerkungen:

Im spanischen Recht gilt- wie auch in Deutschland - das Bestellerprinzip. Der Verkäufer bezahlt den Makler. Abweichende Regelungen sind jedoch möglich, auch eine Aufteilung der Provision auf Verkäufer und Käufer.

Die Maklerprovision ist fällig, sofern ein Miet- oder Kaufvertrag durch die aktive Mithilfe des Immobilienmaklers zustande gekommen ist und dies im Vorfeld vertraglich vereinbart wurde. Es gibt hier keine Alleinaufträge, viele Objekte werden von mehreren Maklern angeboten und nur derjenige kassiert, der den Käufer gefunden hat. Kommt es nicht zu einem Vertragsabschluss, gibt es auch keine Provision - es sei denn, es wird auch hier wieder eine abweichende Regelung vereinbart. Diese Abweichung geht aber einseitig zu Lasten des Kunden!

Dass es die Provision nur im Erfolgsfall gibt ist das Berufsrisiko des Maklers. Durch die üppige Höhe der Provision (3-5% der Kaufsumme) sind auch die Tätigkeiten des Maklers abgedeckt, die umsonst geleistet wurden, zum Beispiel Besichtigungstermine mit verschiedenen Interessenten. Ein solches Berufsrisiko ist völlig normal, auch ein Bäcker bekommt das Geld erst dann, wenn sein Brot verkauft wird. Findet er keinen Käufer, hat er halt Pech gehabt und umsonst gearbeitet.

14

Montag, 26. Juni 2017, 09:45

Ich habe mir viele Immobilien mit verschiedenen Maklern angesehen. Ein Makler war dabei (Blume) der hat sich jede Besichtigung unterschreiben lassen, damit er für den Fall der Fälle auch dann eine Provision erhält, wenn er das Geschäft nicht macht und man den Kauf/Verkauf privat oder über jemand anderen abwickelt. Er bekommt also Geld ohne, dass er großartig etwas gemacht hat. Man muss es auch mal ganz ehrlich sagen, wenn man nähere Infos z.B. zu Wasserrechten, Stromversorgung/Boletin, Bewohnbarkeitsbescheinigung etc haben möchte kann fast kein Makler (auch Blume) nicht genaues sagen. Die Auskünfte sind dann eher allgemein. Man rät dann einfach dazu einen Optionsvertrag abzuschließen damit man schonmal eine gewisse Sicherheit hat dabei weiß man gar nciht immer so genau was auf einen Zukommen kann. So läuft das hier oftmals. Deswegen nimmt man sich zum Hauskauf am Besten einen Anwalt auch wenn es ein bisschen mehr kostet.

15

Montag, 26. Juni 2017, 09:49

Deswegen nimmt man sich zum Hauskauf am Besten einen Anwalt auch wenn es ein bisschen mehr kostet.


:thumbup:

16

Montag, 26. Juni 2017, 19:51

So viele Erfahrungen haben wir zwar noch nicht gesammelt, aber ich muss zu Herrn Blume sagen, dass wir gut beraten worden sind. Er hat sich sehr viel Zeit genommen und hat uns auch verschiedene Insiderinfos gegeben. Ich empfand ihn als sehr offen und ehrlich. Und da waren wir nicht wirklich gute Kunden, denn wir haben ihn recht lange aufgehalten und am Ende ist doch nichts draus geworden. Ok, ist sein Job und das mit der Provisionsaufteilung sicher auch nicht toll, aber etwas Negatives über ihn kann ich bis dato auf keinen Fall sagen. Er hat uns auch im Nachhinein noch sehr ausführliche E-Mails mit Infos zu anderen Objekten geschickt und jede unserer Fragen zu Wasserrechten und evtl noch auf uns zukommenden Kosten beantwortet.

17

Dienstag, 27. Juni 2017, 09:58

So viele Erfahrungen haben wir zwar noch nicht gesammelt, aber ich muss zu Herrn Blume sagen, dass wir gut beraten worden sind. Er hat sich sehr viel Zeit genommen und hat uns auch verschiedene Insiderinfos gegeben. Ich empfand ihn als sehr offen und ehrlich. Und da waren wir nicht wirklich gute Kunden, denn wir haben ihn recht lange aufgehalten und am Ende ist doch nichts draus geworden. Ok, ist sein Job und das mit der Provisionsaufteilung sicher auch nicht toll, aber etwas Negatives über ihn kann ich bis dato auf keinen Fall sagen. Er hat uns auch im Nachhinein noch sehr ausführliche E-Mails mit Infos zu anderen Objekten geschickt und jede unserer Fragen zu Wasserrechten und evtl noch auf uns zukommenden Kosten beantwortet.

Nach 18 Jahren Kanarische Inseln, davon 12 Jahre La Palma und 2 Immobilienkäufen bzw. Verkäufen dort sind meine persönlichen Erfahrungen: Die Makler allesamt sind letztlich nur am schnellen Geld interessiert.

Wegen oft undurchsichtiger Eigentums- und sonstigen Verhältnissen besonders älterer Objekte ist es meist für den Makler unmöglich, auch beim besten Willen, verbindliche Aussagen zu machen.. Das wissen oft die Verkäufer selbst nicht. Abweichungen Catastro und Registro de propiedad z.B. Wegerechte, Bebaubarkeit
Legalisierung von Schwarzbauten.

Es ist oft ein Haifischbecken in welches Kaufinteressenten mit mitteleuropäischen Legalitätssinn herein geraten.

Leider rennen so viele Leute zu den Maklern und lassen sich von bunten Bildchen beeindrucken, statt mal selbst durch Inserate ( Dócasion z.B. ) auf Suche zu gehen. das kann Tausende sparen. Und dann durch einen Anwalt alles z.. für 1 % der Kaufsumme abwickeln lassen.

Ansonsten würde ich persönlich zu einem Makler gehen, der schon sehr, sehr lange auf La Palma tätig ist. Das spricht nach meinen Erfahrungen auch fur Serösität.

Ich wünsche allen Immobilen-Interessenten viel Glück und ein gutes Händchen.

18

Montag, 16. April 2018, 14:26

Makler auf La Palma

Wir sind nun seid ein paar Jahren auf der Insel und haben verschiedenste Erfahrungen gemacht. Man kann nicht alle Makler über einen Kamm scheren, es gibt sehr ehrliche und kundenorientierte Makler. Leider aber auch die andere Sorte, von der man auf den ersten Blick niemals drauf käme dass es sich um handfeste Betrüger handelt. Ich habe eine derartige Erfahrung gemacht. Ich kann nur jedem empfehlen, betrügerische Makler bei Gericht anzuzeigen. Es gibt gute deutsch/spanisch sprachige Anwälte auf den Inseln. Wichtig finde ich, dass man die Schandtaten dieser Gauner öffentlich macht, sobald dann ein Gerichtsurteil da ist. So werde ich es auf jeden Fall mache. Nur so kriegen wir diese schwarzen Schafe von der Insel. Und noch einmal, es gibt auch sehr gute und ehrliche Makler hier! Auch diese Erfahrung habe ich persönlich gemacht.

19

Montag, 16. April 2018, 15:02

Ich kann hier nur wiederholen, was bereits vor 6 Jahren hier geschrieben wurde:

Für kommerzielle Angebote gibt es hier einen eigenen Bereich. Im Forum haben sie meiner Meinung nach nichts zu suchen.

20

Mittwoch, 18. April 2018, 00:48

???

Können Sie mir bitte erklären, worin Sie aus meinem Beitrag ein kommerzielles Angebot erkennen wollen???


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